Zum Inhalt springen
Hilfe zur Selbsthilfe

Verwechselt? Die Doppelgänger im Vergleich

Maulwurf oder Schermaus, Holzwurm oder Hausbock, Silberfisch oder Papierfisch: Manche Arten sehen sich zum Verwechseln ähnlich — und verlangen trotzdem ein völlig anderes Vorgehen. Hier stehen sie nebeneinander, mit den Merkmalen, an denen Sie sie auseinanderhalten.

Eine Art steht unter Schutz Bettwanze oder Fledermauswanze? Beide Arten stechen nachts und sind mit bloßem Auge kaum zu trennen — sitzt die Quelle aber in einem Fledermausquartier… Eine Art steht unter Schutz Marder oder Siebenschläfer? Der Siebenschläfer ist nach § 44 BNatSchG besonders geschützt — schon der Lebendfang ohne Genehmigung oder das… Eine Art steht unter Schutz Maulwurf oder Schermaus? Wer eine Falle in einen Maulwurfsgang stellt, verstößt gegen § 44 Bundesnaturschutzgesetz — unabhängig davon, ob das… Eine Art steht unter Schutz Wespe, Biene oder Hornisse? Wild lebende Bienen und die Europäische Hornisse sind nach § 44 BNatSchG besonders geschützt: Ihr Nest darf nur mit… Gesundheit Stechmücke oder Tigermücke? Die Asiatische Tigermücke kann Dengue-, Chikungunya-, Zika- und West-Nil-Viren übertragen, muss den Erreger dafür aber… Harmlos oder ernst Holzwurm oder Hausbock? Wer einen Hausbockbefall für Holzwurm hält, wartet ab — und verliert Jahr für Jahr tragende Holzsubstanz, bis der… Andere Methode nötig Fruchtfliege oder Trauermücke? Fruchtfliegen folgen dem Geruch gärender Früchte und gehen deshalb zuverlässig in die Essigfalle. Trauermücken lockt… Andere Methode nötig Ratte oder Maus? Mit Mäusefallen bekommen Sie eine Ratte nicht: Die Falle ist zu klein, löst aus, ohne zu töten, und danach meidet das… Andere Methode nötig Silberfischchen oder Papierfischchen? Beim Silberfischchen löst Trockenheit das Problem: Sinkt die Luftfeuchte dauerhaft unter 50 Prozent, ist der Befall…

Sie wissen noch gar nicht, was Sie gefunden haben? Die Bestimmungshilfe führt Sie mit wenigen Fragen zur Art.

Gut zu wissen

Jedes Zimmer hat seine typischen Untermieter — ein Blick ins Haus zeigt, wo Sie zuerst nachsehen sollten.

Welcher Schädling taucht in welchem Raum auf?

Ameisen folgen Futterspuren in die Küche, Silberfische lieben das feuchte Bad, Kleidermotten sitzen im Schrank und Mäuse ziehen in Keller und Vorratsräume. Der Fundort ist oft der beste Hinweis auf die Art.

Muss ich einen Schädlingsbefall melden?

Bei Gesundheitsschädlingen wie Ratten besteht in vielen Gemeinden eine Meldepflicht; in Mietwohnungen sollten Sie den Vermieter immer umgehend informieren. Details dazu finden Sie in unseren Ratgebern.

Wann reicht Selbsthilfe, wann brauche ich den Profi?

Einzelne Tiere und ein früher Befall lassen sich oft selbst stoppen. Bei Bettwanzen, Schaben und Ratten ist der Schädlingsbekämpfer meist die schnellere und am Ende günstigere Lösung — unsere Lexikon-Einträge geben je Art eine klare Empfehlung.

Welche Tiere darf ich gar nicht bekämpfen?

Hornissen, Wildbienen, Hummeln und einige weitere Arten stehen unter besonderem Schutz (§ 44 BNatSchG). Nester dürfen nur mit Genehmigung umgesiedelt werden — wir zeigen, an wen Sie sich wenden.

Helfen Ultraschallstecker und Hausmittel wirklich?

Vieles davon ist wirkungslos. Unser Hausmittel-Check sortiert ehrlich: Was funktioniert, was ist Geldverschwendung?

Illustration: Haus im Querschnitt mit typischen Schädlingsverstecken — vom Dachboden über Küche, Bad und Kleiderschrank bis in den Keller.