Schädlinge im Rems-Murr-Kreis erkennen und selbst bekämpfen
Streuobstwiesen gehören zum Rems-Murr-Kreis wie die Weinberge im Remstal — beste Bedingungen für Wespen, die sich im Spätsommer am Fallobst sammeln, und für die Kirschessigfliege. Der Schwäbische Wald im Nordosten ist klassisches Zeckengebiet. In den dicht besiedelten Orten entlang der Rems drängen im Herbst Mäuse in die Häuser, auf Dachböden poltern Steinmarder.
Ratgeber zur Selbsthilfe
- Wespennest am Haus: Was ist erlaubt, was kostet die Entfernung? 8 Min.
- Zecken in Haus und Garten: Stiche vermeiden, richtig entfernen, Risiken einschätzen 7 Min.
- Mäuse im Haus: erkennen, fangen und dauerhaft vertreiben 7 Min.
- Fruchtfliegen in der Küche loswerden: Fallen stellen und Brutquellen finden 11 Min.
So gehen Sie vor
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Schädling bestimmen
Erst sicher erkennen, dann handeln: Unsere Bestimmungshilfe und das Lexikon mit über 210 Arten führen Sie zum richtigen Tier.
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Selbst aktiv werden
Die meisten Fälle lassen sich ohne Fachfirma lösen — mit Hygiene, Fallen und den Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus unserem Ratgeber.
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Grenzen kennen
Bei geschützten Arten, großem Befall oder Gesundheitsrisiko gehört der Fall in Profihände. Was ein seriöser Betrieb macht und kostet, zeigt der Ratgeber zur professionellen Schädlingsbekämpfung.
Rems-Murr-Kreis: Städte und Gemeinden
Die Hinweise auf dieser Seite gelten für das gesamte Kreisgebiet — von Alfdorf bis Winterbach. Orte mit eigener Seite sind verlinkt.
- Alfdorf
- Allmersbach im Tal
- Althütte
- Aspach
- Auenwald
- Backnang
- Berglen
- Burgstetten
- Fellbach
- Großerlach
- Kaisersbach
- Kernen im Remstal
- Kirchberg an der Murr
- Korb
- Leutenbach
- Murrhardt
- Oppenweiler
- Plüderhausen
- Remshalden
- Rudersberg
- Schorndorf
- Schwaikheim
- Spiegelberg
- Sulzbach an der Murr
- Urbach
- Waiblingen
- Weinstadt
- Weissach im Tal
- Welzheim
- Winnenden
- Winterbach
Weitere Orte in Baden-Württemberg
Gut zu wissen
Jedes Zimmer hat seine typischen Untermieter — ein Blick ins Haus zeigt, wo Sie zuerst nachsehen sollten.
Welcher Schädling taucht in welchem Raum auf?
Ameisen folgen Futterspuren in die Küche, Silberfische lieben das feuchte Bad, Kleidermotten sitzen im Schrank und Mäuse ziehen in Keller und Vorratsräume. Der Fundort ist oft der beste Hinweis auf die Art.
Muss ich einen Schädlingsbefall melden?
Bei Gesundheitsschädlingen wie Ratten besteht in vielen Gemeinden eine Meldepflicht; in Mietwohnungen sollten Sie den Vermieter immer umgehend informieren. Details dazu finden Sie in unseren Ratgebern.
Wann reicht Selbsthilfe, wann brauche ich den Profi?
Einzelne Tiere und ein früher Befall lassen sich oft selbst stoppen. Bei Bettwanzen, Schaben und Ratten ist der Schädlingsbekämpfer meist die schnellere und am Ende günstigere Lösung — unsere Lexikon-Einträge geben je Art eine klare Empfehlung.
Welche Tiere darf ich gar nicht bekämpfen?
Hornissen, Wildbienen, Hummeln und einige weitere Arten stehen unter besonderem Schutz (§ 44 BNatSchG). Nester dürfen nur mit Genehmigung umgesiedelt werden — wir zeigen, an wen Sie sich wenden.
Helfen Ultraschallstecker und Hausmittel wirklich?
Vieles davon ist wirkungslos. Unser Hausmittel-Check sortiert ehrlich: Was funktioniert, was ist Geldverschwendung?
Poltert es nachts über der Decke, sind es meist Steinmarder oder Siebenschläfer im Dachstuhl.
Zum SteinmarderStiche in Reihe am Morgen? Bettwanzen verstecken sich in Matratze, Bettgestell und Ritzen.
Bettwanzen-RatgeberIn Plüschtieren und Teppichen sammeln sich Hausstaubmilben — Waschen bei 60 Grad hilft.
Zur HausstaubmilbeAmeisenstraßen und Gespinste im Mehl: Küche und Vorratsschrank sind die Klassiker.
Ameisen-RatgeberFeucht und warm: Silberfischchen sitzen in Fugen und hinter Sockelleisten.
Silberfisch-RatgeberLöcher in Wolle und Seide stammen von den Larven der Kleidermotte im dunklen Schrank.
Kleidermotten-RatgeberAngenagte Verpackungen und Kot verraten Mäuse — Vorräte gehören in dichte Behälter.
Mäuse-RatgeberKellerasseln zeigen Feuchtigkeit an — lüften und abdichten wirkt besser als jedes Spray.
Zur Kellerassel