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Kellerasseln loswerden: Feuchtigkeit ist die eigentliche Ursache

Eine braun gefleckte Kellerassel mit gegliedertem Panzer und kurzen Fühlern kriecht über eine helle, sandige Fläche.

Bild: Alexis · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Abends geht im Keller das Licht an, und hinter der Waschmaschine laufen ein Dutzend graue, gepanzerte Tiere auseinander. Kellerasseln lösen bei vielen Ekel aus, dabei gehören sie zum Harmlosesten, was in einem Haus vorkommen kann: Sie stechen nicht, beißen nicht, übertragen keine Krankheiten und gehen weder an Vorräte noch an Bausubstanz. Ihre Botschaft sollten Sie trotzdem ernst nehmen. Wer die Tiere über Wochen im Keller, im Bad oder im Souterrain findet, hat kein Schädlingsproblem, sondern ein Feuchteproblem — und das ist die teurere der beiden Diagnosen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Asseln sind keine Insekten, sondern Krebstiere. Sie haben sieben Beinpaare und atmen über kiemenähnliche Organe an der Bauchseite. Deshalb sind sie fest an feuchte Luft gebunden, und deshalb wirken Mittel gegen Insekten bei ihnen anders als erwartet.
  • Für Mensch, Haustier und Wohnung ungefährlich. Kellerasseln übertragen keine Erreger, lösen keine Allergien aus und fressen weder Textilien noch Papier, Holz oder Lebensmittel im Schrank.
  • Sie sind ein Messgerät, kein Schädling. Dauerhaft viele Asseln im Innenraum bedeuten dauerhaft hohe Luftfeuchte, meist über 70 Prozent, oder eine offene Wasserquelle im Bauteil. Genau diese Bedingungen begünstigen Schimmel — und der ist, anders als die Asseln, ein Gesundheitsrisiko für die Atemwege.
  • In trockener Luft verschwinden sie von allein. Bei unter 60 Prozent relativer Feuchte überleben Kellerasseln auf freier Fläche nur ein bis zwei Tage. Sie müssen nichts töten, Sie müssen trocknen.
  • Insektensprays sind hier fehl am Platz. Sie erwischen nur die sichtbaren Tiere, während aus Garten, Lichtschacht und Mauerfuge ständig neue nachrücken.
  • Im Garten sind sie ausgesprochen nützlich. Asseln zerkleinern Falllaub und Pflanzenreste und beschleunigen die Humusbildung. Auf dem Kompost sind sie willkommen.

Kellerasseln sicher erkennen

Die Kellerassel (Porcellio scaber) wird 10 bis 17 Millimeter lang. Ihr Körper ist flach, oval und aus einzelnen Rückenschilden aufgebaut, die Färbung reicht von Grau bis Braungrau. Entscheidend ist die Oberfläche: Sie wirkt matt und fein gewarzt, nicht glänzend. Am Hinterleib stehen zwei kurze Griffel ab, die Fühlergeißel besteht aus zwei Gliedern. Einrollen kann sich die Kellerassel nicht; bei Störung flüchtet sie.

Wer nachts mit der Taschenlampe in die Kellerecke leuchtet, findet meist mehrere Arten nebeneinander. Die Unterscheidung lohnt sich, weil sie einen Hinweis darauf gibt, ob die Tiere von draußen zuwandern oder im Gebäude selbst leben.

Merkmal Kellerassel Mauerassel Rollassel Silberfischchen
Körperlänge 10–17 mm 13–16 mm 10–18 mm 8–12 mm
Aussehen flach, matt, fein gewarzt, graubraun flach, glatt glänzend, helle Fleckenreihen stark gewölbt, schiefergrau bis dunkelgrau schlank, silbrig glänzend, beschuppt
Beinpaare sieben sieben sieben drei
Bei Berührung flüchtet krümmt sich und flüchtet rollt sich zur festen Kugel flitzt in die nächste Ritze
Anhänge hinten zwei kurze Griffel zwei kurze Griffel keine sichtbaren drei lange Schwanzborsten
Typischer Fundort Waschküche, Kellerecke, Lichtschacht Sockel und Estrichfuge im Keller Terrassentür, Bodenablauf, Lichtschacht Bad, Küche, Innenbad ohne Fenster

Ausführliche Steckbriefe mit Fotos und Lebensweise finden Sie bei der Kellerassel, der Mauerassel (Oniscus asellus) und der Rollassel (Armadillidium vulgare). Silbrige, deutlich schnellere Tiere mit nur drei Beinpaaren sind dagegen Silberfischchen (Lepisma saccharinum); wie Sie diese im Bad in den Griff bekommen, steht im Ratgeber Silberfische im Bad bekämpfen. Sehr kleine, ein bis drei Millimeter große Tiere, die bei Annäherung wegspringen, sind Springschwänze — ebenfalls ein Feuchtezeiger, aber eine andere Gruppe.

Ein Detail, das die Diagnose oft schon entscheidet: Finden Sie regelmäßig tote, vertrocknete Asseln auf dem Kellerboden, ist die Raumluft eigentlich trocken genug und die Tiere wandern von außen zu. Sitzen die Tiere dagegen lebendig und in Gruppen an derselben Wandkante, gibt es dort eine dauerhaft feuchte Zone.

Warum die Tiere ausgerechnet bei Ihnen sitzen

Asseln verlieren über ihren Panzer ständig Wasser und können ihre Kiemen nur feucht betreiben. Sie halten sich deshalb dort auf, wo die Luft nahe an der Sättigung liegt: unter Brettern, hinter Kartons, in Bodenfugen, unter Blumentöpfen und in Lichtschächten. Gefressen wird fast nur Totes und Verrottendes — Falllaub, morsches Holz, Algenbeläge, Pilzrasen, gelegentlich auch Aas und der eigene Kot, aus dem die Tiere Kalk und Kupfer zurückgewinnen. Ein Vorratsschrank ist für sie uninteressant. Genau deshalb ist ein dauerhafter Bestand im Haus so aussagekräftig: Er kann nur existieren, wo es feucht ist und wo etwas verrottet.

Der klassische Sommerfehler beim Kellerlüften

Die häufigste hausgemachte Ursache ist falsches Lüften im Sommer. Ein unbeheizter Keller hält ganzjährig etwa 12 bis 16 Grad. Sommerliche Außenluft mit 25 Grad und 70 Prozent relativer Feuchte trägt so viel Wasserdampf, dass sie bereits bei rund 19 Grad gesättigt ist. Diese Luft strömt durch das gekippte Kellerfenster, trifft auf die 15 Grad kalte Wand — und gibt ihr Wasser als Kondensat ab. Wer im Juli den Keller den ganzen Tag offen stehen lässt, lüftet ihn nicht trocken, sondern feucht. Für Asseln ist das der perfekte Lebensraum.

Richtig ist der umgekehrte Rhythmus: Im Sommer nur in den kühlen Nacht- und frühen Morgenstunden kurz und kräftig durchlüften, im Winter dagegen tagsüber, weil kalte Außenluft nach dem Aufwärmen im Raum sehr trocken ist.

Bauliche Ursachen

Bleibt die Feuchte trotz richtigem Lüften hoch, steckt Wasser im Bauteil. Typisch sind ein Lichtschacht ohne funktionierenden Ablauf, der nach jedem Starkregen volläuft, ein undichtes oder abgerissenes Fallrohr an der Fassade, ein Erdreich, das zum Haus hin abfällt, eine fehlende oder gealterte Horizontalsperre im Altbau mit aufsteigender Nässe, ein tropfender Waschmaschinenanschluss und Kondenswasser an ungedämmten Kaltwasserleitungen. Salzausblühungen, abplatzender Putz, dunkle Ränder am Wandsockel und muffiger Geruch begleiten diese Fälle fast immer.

Was jetzt hilft: Schritt für Schritt

  1. Fundstellen kartieren. Legen Sie abends an fünf bis acht verdächtigen Wandkanten je ein feuchtes Brett, ein Stück Pappe oder zusammengefaltetes Zeitungspapier aus. Am Morgen sitzen die Tiere darunter. Die Stelle mit den meisten Asseln zeigt Ihnen, wo Sie suchen müssen.
  2. Luftfeuchte messen statt schätzen. Stellen Sie ein Hygrometer in den Keller und ein zweites nach draußen in den Schatten. Notieren Sie zwei bis vier Wochen lang morgens und abends beide Werte. Zielwert im Keller: dauerhaft unter 60 Prozent.
  3. Wandtemperatur dazunehmen. Ein einfaches Infrarot-Thermometer zeigt die kälteste Stelle im Raum. Faustregel fürs Lüften: Nur öffnen, wenn die Außenluft kühler ist als diese Wand. Sonst kondensiert genau dort, wo die Asseln sitzen.
  4. Wasserquelle abstellen. Lichtschacht ausräumen und Ablauf freilegen, Fallrohre und Anschlüsse nach Regen kontrollieren, Waschmaschinen- und Heizungsanschlüsse auf Tropfen prüfen, Wäsche nicht im Keller trocknen.
  5. Trocknen. Reicht Lüften nicht, hilft ein elektrischer Luftentfeuchter über mehrere Wochen, bei geschlossenen Fenstern und Türen. Achten Sie auf die Bauart: Kondensationsgeräte arbeiten erst ab etwa 15 Grad gut und vereisen darunter, im kühlen Keller ist ein Adsorptionsentfeuchter die richtige Wahl. Bei echtem Wasserschaden ist ein Bautrockner nötig, sinnvollerweise erst nach der Ursachenklärung — sonst trocknen Sie gegen eine offene Leitung an.
  6. Zugänge schließen. Kellerfenster und Lichtschächte mit engmaschigem Gitter versehen, Kellertüren und Türen zur Terrasse mit Bürstendichtung nachrüsten, Fugen im Sockelbereich, Mauerrisse und Rohrdurchführungen verschließen.
  7. Außen aufräumen. Laub, Rindenmulch, Bretter, Paletten, Blumentöpfe und Brennholz gehören mindestens einen halben Meter von der Hauswand weg. Ein 30 Zentimeter breiter, laub- und mulchfreier Kies- oder Traufstreifen nimmt den Tieren direkt an der Fassade Nahrung und Versteck. Eine Sperre ist er nicht — die wirksamste Maßnahme bleibt die trockene Kellerluft.
  8. Restbestand hinaussetzen. Die verbliebenen Tiere kehren Sie auf und tragen sie in den Garten.

Die Kartoffel als Sammelfalle

Eine ausgehöhlte halbe Kartoffel oder ein feuchtes Brett auf dem Kellerboden sammelt über Nacht einen guten Teil der Asseln aus dem näheren Umkreis ein. Morgens heben Sie die Falle mit Kehrblech an und setzen die Tiere unter einen Holzstapel oder auf den Kompost. Das kostet nichts, funktioniert bereits in der ersten Nacht und ist bei einem reinen Zersetzer die angemessene Lösung. Zwei bis drei Durchgänge räumen den Keller spürbar leer.

Hinaussetzen statt töten

Es gibt keinen sachlichen Grund, Kellerasseln zu töten. Sie verursachen keinen Schaden, und im Garten leisten sie Arbeit, die Sie sonst selbst erledigen müssten. Wer den Staubsauger benutzt, entleert den Beutel oder Behälter direkt draußen; ein großer Teil der Tiere überlebt das und läuft davon.

Kieselgur: der einzige sinnvolle Mitteleinsatz

Kommen trotz Abdichtung ständig neue Tiere über eine bestimmte Schwelle, hilft ein schmaler Streifen Kieselgur an Türschwelle, Kellerfensterlaibung oder Sockelfuge. Das feine Gesteinsmehl wirkt rein physikalisch: Es schmirgelt die Panzeroberfläche auf und saugt deren Fette auf. Asseln haben ohnehin keine dichte Wachsschicht wie Insekten und trocknen dann rasch aus. Der Streifen wirkt nur, solange er trocken bleibt, und muss nach dem Wischen erneuert werden. Tragen Sie beim Ausbringen eine FFP2-Maske und halten Sie Kinder und Haustiere fern. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Was nichts bringt

  • Insektensprays und Fogger. Sie treffen nur, was gerade sichtbar ist. Der weitaus größte Teil des Bestands sitzt in Ritzen, unter dem Estrich und draußen im Laub, und die Feuchte, die alle anlockt, bleibt unverändert. Nach wenigen Tagen ist der Keller wieder voll — nur ist jetzt zusätzlich Wirkstoff im Raum.
  • Ultraschallgeräte. Für eine abschreckende Wirkung auf Asseln gibt es keinen Beleg. Weitere Beispiele finden Sie in der Übersicht Hausmittel gegen Schädlinge.
  • Essig, Salz und Backpulver. Als Streumittel wirkungslos, im Keller obendrein hygroskopisch: Salz zieht Feuchte an, statt sie zu nehmen.
  • Ätherische Öle, Lavendel, Zedernholz. Allenfalls kurzzeitig abweisend, nach Stunden verflogen.
  • Nur staubsaugen. Sinnvoll als Sofortmaßnahme, ändert aber nichts an der Ursache.
  • Das Kellerfenster im Sommer dauerhaft offen lassen. Der häufigste gut gemeinte Fehler; er verstärkt das Problem, statt es zu lösen.

Vorbeugen

  • Luftfeuchte im Keller dauerhaft unter 60 Prozent halten und mit einem Hygrometer kontrollieren.
  • Im Sommer nachts und früh morgens stoßlüften, im Winter tagsüber. Gekippte Kellerfenster über Stunden vermeiden.
  • Lichtschächte zweimal jährlich ausräumen, mit Gitterrost abdecken und den Ablauf prüfen, besonders nach Laubfall und Starkregen.
  • Türschwellen mit Bürstendichtung nachrüsten, Fugen an Kellerfenstern, Sockel und Rohrdurchführungen schließen.
  • Kies- oder Traufstreifen entlang der Fassade freihalten, Laub und Mulch dort nicht ablagern.
  • Brennholz, Kartons und Vorräte im Keller nicht auf den Boden, sondern in Regale mit Abstand zur Wand.
  • Blumenerde und Topfpflanzen prüfen, bevor sie im Herbst ins Haus kommen; sie sind ein häufiger Einschleppweg.
  • Regenwasser vom Haus wegführen, Erdreich vom Sockel weg abfallend gestalten.

Kosten und wann ein Fachbetrieb sinnvoll ist

  • Hygrometer: 5 bis 15 Euro je Stück
  • Infrarot-Thermometer: 20 bis 40 Euro
  • Bürstendichtung für eine Kellertür: 10 bis 25 Euro
  • Lichtschachtabdeckung oder Gitterrost: 20 bis 60 Euro je Schacht
  • Kieselgur, 500 Gramm: 10 bis 20 Euro
  • Elektrischer Luftentfeuchter: 80 bis 250 Euro, dazu etwa 0,3 bis 0,5 kWh je Betriebsstunde
  • Bautrockner zur Miete: in der Regel 10 bis 25 Euro pro Tag zuzüglich Strom
  • Schädlingsbekämpfer, Begehung mit Artbestimmung: 80 bis 180 Euro
  • Feuchtemessung durch einen Sachverständigen: meist 150 bis 400 Euro, ein ausführliches Gutachten deutlich mehr
  • Nachträgliche Bauwerksabdichtung oder Horizontalsperre: je nach Verfahren und Wandlänge schnell im vierstelligen Bereich

Wegen der Asseln selbst brauchen Sie in aller Regel keinen Schädlingsbekämpfer. Ein Fachbetrieb ist sinnvoll, wenn Sie die Art nicht sicher bestimmen können oder wenn parallel andere Tiere auftreten, deren Einordnung unklar ist; dabei hilft auch die Bestimmungshilfe. Kommen die Tiere dagegen trotz abgedichteter Zugänge und trockener Luft über Monate in großer Zahl aus Estrichfugen oder Wandsockeln, ist das kein Schädlings-, sondern ein Bauwerksproblem. Zuständig sind dann eine Feuchtemessung und gegebenenfalls eine Bauwerksabdichtung, nicht ein Sprühmittel.

Als Mieterin oder Mieter zeigen Sie bauliche Ursachen — feuchte Wände, undichte Leitungen, ein volllaufender Lichtschacht, ein defektes Kellerfenster, sichtbarer Schimmel — schriftlich und mit Fotos beim Vermieter an. Deren Beseitigung ist dessen Aufgabe. Einzelne Asseln im Keller sind für sich genommen noch kein Mietmangel, sondern vor allem Ihr Beweisstück für die Feuchte. Treten sie dagegen in großer Zahl in Wohnräumen auf, haben Gerichte darin durchaus einen Mangel gesehen, der zur Mietminderung berechtigen kann (LG Saarbrücken, Urteil vom 12.06.1989, 13b S 123/88).

Häufige Fragen

Sind Kellerasseln gefährlich oder übertragen sie Krankheiten?

Nein. Kellerasseln stechen nicht, beißen nicht und übertragen keine Krankheitserreger. Sie lösen auch keine Allergien aus und befallen keine Lebensmittel im Schrank. Der einzige ernst zu nehmende Punkt ist ihr Hinweis auf Feuchtigkeit im Gebäude.

Fressen Kellerasseln Holz, Tapeten oder Vorräte an?

Gesundes, trockenes Holz und intakte Möbel rühren sie nicht an, weil ihre Mundwerkzeuge auf weiches, bereits verrottendes Material ausgelegt sind. Sie fressen Falllaub, morsches Holz, Algen- und Pilzbeläge. Nennenswerte Fraßschäden entstehen nur im Gewächshaus oder Frühbeet an Keimlingen und weichen Früchten.

Warum kommen die Asseln immer wieder, obwohl ich gesprüht habe?

Weil das Spray die Ursache nicht berührt. Es erwischt die sichtbaren Tiere, während der Bestand in Ritzen, unter dem Estrich und draußen im Laub weiterlebt. Solange die feuchte Zone besteht, wandern innerhalb weniger Wochen neue Tiere zu. Wirksam sind nur Trocknen, Abdichten und das Wegräumen von Laub und Brettern an der Hauswand.

Wie lüfte ich den Keller im Sommer richtig?

Nur nachts und in den frühen Morgenstunden, dafür kurz und mit weit geöffnetem Fenster. Warme Sommerluft enthält viel Wasserdampf und gibt ihn an den kalten Kellerwänden als Kondenswasser ab. Ein den ganzen Tag gekipptes Kellerfenster macht den Raum im Juli feuchter, nicht trockener.

Wie unterscheide ich Kellerassel und Rollassel?

Berühren Sie das Tier vorsichtig. Die Rollassel rollt sich zu einer festen Kugel von etwa acht Millimetern zusammen und bleibt minutenlang liegen. Die Kellerassel kann das nicht, sie flüchtet. Zusätzlich ist die Kellerassel flacher und matt gewarzt, die Rollassel deutlich stärker gewölbt und dunkler.

Ab wann sollte ich einen Fachmann holen?

Wenn die Tiere trotz abgedichteter Zugänge, aufgeräumtem Sockelbereich und mehreren Wochen trockener Luft weiter in großer Zahl im Wohnbereich auftauchen. Dann liegt in der Regel ein Bauschaden vor. Die richtige Anlaufstelle ist eine Feuchtemessung durch einen Bausachverständigen, nicht der Schädlingsbekämpfer.